Deutschland – "Flaggschiff der beruflichen Bildung"
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Gestern hat Dr. Annette Shavan bei ihrem Wahlkampfbesuch in Laupheim den Bildungsstandort Deutschland und vor allem Baden-Württemberg und Oberschwaben gelobt. Besonders hob sie die Berufsbildung hervor. Sie betonte, dass die Unternehmen in Oberschwaben viel in die Berufsausbildung junger Leute investieren. Ebenso bezeichnete sie das Baden-Württembergische Bildungssystem als eines der „ Besten der Welt.“
„Voraussetzung für gute Bildung ist gute Erziehung. Bildung beginnt im Herzen, nicht im Kopf.“,so Dr. Shavan. Es sei neben dem Schulunterricht ebenso wichtig sich im außerschulischen Bereich intensiv mit den Kindern und Jugendlichen zu befassen.
Sie kritisierte außerdem die Haltung der SPD bezüglich der Hauptschulen und der einhergehenden Forderung nach Einheitsschulen. Die Vielfalt der Schulen muss erhalten bleiben da den jungen Menschen stets das Umsteigen ermöglicht werden muss. Für welche Schule man sich nach der vierten Klasse entscheidet, entscheidet noch lange nicht über den endgültigen Schulabschluss. Außerdem ruft Dr. Shavan zu mehr Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufstätige an Hochschulen auf.
Sie macht „keinen Hehl daraus, dass sie für Studiengebühren ist.“ Ihre Erklärung ist plausibel. Ein Handwerker muss viel Geld ausgeben um an einen Meisterbrief zu kommen. „Warum soll ein Akademiker nichts für seine Ausbildung bezahlen.“ so Dr. Shavan.
Deutschland ist ein „Flaggschiff der beruflichen Bildung“, da die Unternehmen den jungen Leuten vermitteln, dass sie gebraucht werden.
Schwachstellen sieht sie in der frühkindlichen Bildung, da man die Kinder meist unterschätzt und nicht ernst genug nimmt. Im Zuge der Globalisierung macht man den Kindern und Jugendlichen heute klar, dass Leistung bringen wichtig ist, aber man auch Spaß daran haben kann.
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